Das Reh ist die kleinste und hĂ€ufigste in Europa vorkommende Hirschart. Es ist ein Kulturfolger. Das bedeutet, das Reh hat einen Vorteil von den menschlichen Eingriffen in die Umgebung, beispielsweise Nahrung auf Feldern und Ăckern. Das Reh hat eine RĂŒckenhöhe von etwa 80 Zentimetern. Es wird höchstens 30 Kilogramm schwer. Rehe fressen am liebsten KrĂ€uter, GrĂ€ser oder junge BlĂ€tter an BĂ€umen.
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Das Fell der Tiere ist im Sommer rötlich braun, im Winter eher graubraun. Nur Kitze, die Jungtiere, haben zur Tarnung ein getupftes Fell. Rehe sind sehr gut an ihren Lebensraum, eine Mischung aus Wald und freien FlĂ€chen wie Acker oder Wiesen, angepasst. Mit ihren lĂ€ngeren, krĂ€ftigen Hinterbeinen können sie bei Gefahr schnell ins dichte GebĂŒsch des Waldes fliehen. Auf den Wiesen und Feldern finden sie ausreichend Nahrung.
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Die natĂŒrlichen Feinde des Rehs waren Luchs, Wolf und BĂ€r, die jedoch fast gar nicht mehr in Deutschland vorkommen. Heute ist der Mensch die gröĂte Gefahr fĂŒr Rehe, wenn er die Tiere im StraĂenverkehr beispielsweise ĂŒbersieht und mit dem Auto anfĂ€hrt. Viele Rehkitze, die versteckt in der Wiese liegen, werden auch von landwirtschaftlichen MĂ€hmaschinen schwer verletzt oder sogar getötet. AuĂerdem werden die Tiere von Menschen gejagt.