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Tiere in der Welt
Robbe<!--dummy--> <!--dummy-->Die Weddellrobbe



Weddellrobben leben im Eis am Südpol. Mit Klick vergrößern.
© Goinyk Volodymyr / Fotolia.com

Insgesamt gibt es 36 Robbenarten, die in Ohrenrobben (Seelöwen und Seebären), Hundsrobben (wie Seehunde und Kegelrobben) und Walrosse unterteilt werden. Die Weddellrobben gehören zu den Hundsrobben und kommen ausschließlich in antarktischen Gewässern am Südpol vor.
 
Robben sind Raubtiere und leben im Meer. Sie kommen immer wieder an Land, um beispielsweise ihre Jungen zu bekommen und aufzuziehen. Daher entfernen sie sich nicht allzu weit von der Küste und sind daher nicht auf hoher See anzutreffen. Obwohl sie an der Wasseroberfläche schlafen können, ruhen sie sich oft an Land aus.
 
Weddellrobben werden bis zu drei Meter lang und über 500 Kilogramm schwer. Sie können sehr gut und bis zu 600 Meter tief tauchen. Obwohl es Säugetiere sind und sie zum Atmen an die Luft kommen müssen, können sie über eine Stunde lang unter Wasser bleiben.
 
Zu ihrer Nahrung gehören Fische, Krebse und auch Tintenfische. Die Tiere verbringen die meiste Zeit im Wasser unter der Eisschicht und kratzen und knabbern daran, um Luftlöcher im Packeis frei zu halten.
 


Die Robben verbringen die meiste Zeit im Wasser, kommen aber zwischendurch immer wieder an Land. Mit Klick vergrößern. © Goinyk Volodymyr / Fotolia.com


Gefährdung

Weddelrobben sind nicht gefährdet, ihre Zahl wird auf über 500.000 Tiere geschätzt. Neben natürlichen Feinden wie Seeleoparden oder Orcas besteht die größte Gefahr für diese Robbenart darin, dass ihre Luftlöcher im Eis zufrieren und sie ersticken. Gerade ältere Tiere haben stark abgenutzte Zähne, so dass sie die Atemlöcher im Eis irgendwann nicht mehr frei halten können.
 

 


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Quelle: http://www.tierschutzkids.de/